Der Sprachgebrauch innerhalb einer Verbindung ist von vielen Fein- und Besonderheiten gekennzeichnet und daher erklärungsbedürftig. Die Bedeutungen dieser Begriffe und Redewendungen möchten wir allen Interessenten zugänglich machen. Besonderer Dank gilt den Herren Farbenbrüdern e.v. Abituria Wirceburgia zu Würzburg (www.abituria.org), die uns Ihre sehr umfangreiche Fuxenfibel hierfür zur Verfügung gestellt haben! Vivat, crescat, floreat ad multos annos!
Fehlt ein Ihnen bekannter Begriff, haben Sie Anregungen oder Kritik? Dann schreiben Sie uns bitte!
| Anfangsbuchstabe | |||||||||||||||||||||||||
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| A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z |
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| O | |
| Oberrealschule | Siehe Gymnasium. |
| Offiz, Offizium | Erster und wichtigster Teil einer Kneipe oder eines Kommerses. Das Offiz wird i.d.R. vom Senior geleitet, der mit seinen Conchargen zusammen in Vollwichs das Präsidium bildet. Siehe Bierdorf, Fidelitas und Inoffiz. |
| P | |
| Panier | Banner, Fahne. Hauptfahne der Verbindung, die die Verbindungsfarben mit Zirkel und Wahlspruch zeigt. |
| Paradeschläger | Schläger in besonders prachtvoller Ausführung, der von den Chargierten getragen wird. |
| Partie | Mensur. Es gibt fakultativ schlagende Verbindungen und solche, die ihren Mitgliedern Pflichtpartien vorschreiben. Üblich sind ein bis zwei Fuxenpartien und zwei bis drei Burschenpartien. Darüber hinausgehende Mensuren werden gerne als Lustpartien bezeichnet. |
| Paukant | Austragender einer Mensur oder Biermensur. |
| Paukboden | Siehe Fechtboden. |
| pauken | 1.) Lernen, studieren. 2.) Fechten lernen oder üben, meist mit stumpfen Schlägern. |
| Pekesche | Meist taillierte Jacke mit Querlitzenbesatz und Knebelverschlüssen. Sie ist oft in der Farbe der Mütze gehalten, während die Kordeln und Verschlüsse die Farben des Burschenbands aufweisen. Die Pekesche wird vom Präsidium und dem Fuxmajor auf Kneipen, Kommersen oder anderen Feierlichkeiten getragen. |
| Pennäler | 1.) Schüler eines Gymnasiums. 2.) Mitglied einer Schülerverbindung. |
| Pennal, Penne | Höhere Schule, Gymnasium, in Österreich: Mittelschule. Während das Wort "Pennal" von lat. penna = Feder abgeleitet wurde, ist "Penne" aus dem Rotwelschen in die Schülersprache übernommen worden und hatte früher die Bedeutung von Herberge, Schlafstätte. |
| Pennalie, Pennalverbindung | Vor allem in Österreich verwendete Bezeichnung für Schülerverbindung. |
| Philister | 1.) Spießbürger, Bürger ohne akademischen Beruf. 2.) Andere Bezeichnung für Alter Herr. |
| Philistersenior | Erster Vorsitzender des Altherrenverbands. |
| Philisterverband | Siehe Altherrenverband. |
| Philistrierung | Aufnahme in den Altherrenverband. Bei Schülerverbindungen frühestens nach dem Abitur möglich. |
| plenis coloribus | In Vollcouleur. |
| Präside | Vorsitzender von Kneipen und Kommersen (in der Regel der Senior oder sein Stellvertreter). |
| Präsidium | Vorsitz, Leitung von Kneipen und Kommersen. Das Präsidium besteht in der Regel aus einer ungeraden Anzahl an Chargierten (meistens drei oder fünf). |
| Prosit bzw. Prost! | Es möge Dir nützen! Zuruf beim Zutrinken. |
| Pv, PV | Siehe Pennalverbindung. |
| Q | |
| Quästor | Siehe Charge. |
| Quart | Fechthieb nach der linken Kopfseite des Gegenpaukanten. Man unterscheidet Hoch,- Außen- und Tiefquart. Siehe Hieb. |
| R | |
| Realgymnasium | Siehe Gymnasium. |
| Reception | Aufnahme eines neuen Mitglieds in die Verbindung durch Verleihung des Fuxenbands. |
| recipiert werden | In eine Verbindung aufgenommen werden. |
| Renonce | Um 1810 auftretender Begriff für noch nicht geburschte Verbindungsangehörige, später als Bezeichnung für Verkehrsgäste verwendet. Bis 1820 benannte man so auch Studenten, die keiner Korporation angehörten. |
| Rest | Geringe Menge an verbliebenem Getränk im Glas. Befehl des älteren Semesters an das jüngere: "Rest weg!" = Austrinken des Glases. Der "schäbige Rest" sollte nicht stehen bleiben. |
| S | |
| Salamander | Trinkritus, der bis 1830 beschränkt war auf das gemeinsame gleichzeitige Leeren von in Gläsern angezündetem Schnaps oder Grog. Ein Schnapssalamander galt nur ganz selten der Ehrung einer Person. Erst 1840 wurde der heute übliche Biersalamander eingeführt, der häufig zu Ehren der eigenen oder einer anderen Verbindung "gerieben" wird. Der Ursprung des Wortes ist nicht eindeutig geklärt, vermutlich ist es eine Kurzform von "saufen wir alle miteinander!" Der Salamander wird stehend durchgeführt und vom Präsiden oder einem anderen Kneipteilnehmer kommandiert. Siehe Trauersalamander. |
| Salonwichs | Kleine Ausführung der Vollwichs. Die Salonwichs besteht aus schwarzem Anzug, Mütze / Tönnchen / Cerevis, Schärpe, Handschuhen und Schläger ohne Gehänge. |
| Satis! | Genug! 1.) Zuruf des Präsiden an den Bierorgler, die angestimmte Melodie zu unterbrechen. 2.) Zuruf, um eine Bierstrafe zu beenden; vgl. Geschenkt! |
| Satisfaktion | Genugtuung. Wiedergutmachen einer Ehrenkränkung durch ein Duell mit schweren Waffen (Degen, Säbel, Pistole) bis Anfang des 20. Jh. Die Verbindungen unterschieden sich früher nach ihrer grundsätzlichen Einstellung zur Satisfaktion: 1.) Unbedingte Satisfaktion gegenüber jedem ehrenhaften Mann. 2.) Bedingte Satisfaktion: Jedem Mitglied war es freigestellt, Satisfaktion zu geben. Das Mitglied gab beim Eintritt in die Verbindung eine bindende Erklärung in einem verschlossenen Brief ab, der erst im Fall einer Ehrensache geöffnet wurde. 3.) Allgemeine Ablehnung der Satisfaktion mit Waffen. |
| satisfaktionsfähig | Fähigkeit, Satisfaktion geben zu können. Satisfaktionsfähig sind Waffenstudenten und alle, die von einer schlagenden Verbindung Waffenschutz erhalten. |
| Schläger | Hiebwaffe mit gerader Klinge. Zum Mensurfechten werden Korbschläger oder Glockenschläger verwendet. Beim Chargieren werden Paradeschläger getragen. |
| schlagen | 1.) "Eine Kneipe schlagen" = eine Kneipe als Präside leiten. 2.) Auf der Mensur fechten. |
| Schmiß | Hiebnarbe nach einem Treffer bei einer Mensur. |
| Schnapszipfel | Kleinste Zipfelform, die sehr selten getauscht wird. Siehe Zipfel. |
| Schriftwart | Betraut mit der Korrespondenz einer Verbindung. Siehe Charge. |
| Schülerverbindung | Zusammenschluß von Oberstufenschülern mit den Zielen lebenslange Freundschaft, gegenseitige Unterstützung (gerade auf dem Weg zum Abitur) und einer großen Portion Lebensfreude. Ähnlich den Studentenverbindungen nach traditionellen Formen organisieren. Ihre Orientierung ist sehr unterschiedlich: Während die österreichischen Schülerverbindungen stark konfessionell und weltanschaulich geprägt sind, trifft dies in Deutschland nur für einen kleinen Teil zu. Die Schülerverbindungen bestehen heute in der Regel im Einvernehmen mit der Schulleitung. Sie sind besonders stark vertreten in Süddeutschland, der Schweiz, Österreich und Südtirol. Siehe Pennalverbindung. |
| Schwarzer | Student, der keiner Korporation angehört. |
| schwarzes Prinzip | Verbindung, die das Farbentragen in Form von Band und Mütze ablehnt. Zipfel werden jedoch von den meisten nicht farbentragenden Korporationen geführt. |
| Schwarzwald | "Im Schwarzwald sein" = umgangssprachlich für Bandentzug. |
| Scriptor | Siehe Charge. |
| Sektzipfel | Kleine Zipfelform. Der Sektzipfel wird Frauen (v.a. Couleurdamen) dediziert, die ihn meist an einer Halskette oder einer schleifenartigen Brosche tragen. Siehe Zipfel. |
| Sekundant | Beistand, Helfer. 1.) Assistent des Unparteiischen bei einer Biermensur. 2.) Geübter Fechter, der einem Paukanten bei einer Mensur beisteht. Er befiehlt Beginn und Ende eines Fechtganges und schützt durch Einfall mit seinem Schläger seinen Paukanten, neben dessen nichtfechtenden Arm er während jedes Ganges in Hocke geht, gegen incommentmäßige Hiebe des Gegners. |
| Semester | 1.) Schul- oder Studienhalbjahr; Einteilung in Sommersemester (SS) und Wintersemester (WS). 2.) Relative Altersangabe für Schüler, Studenten, Akademiker. Als Anfänger ist man ein "junges Semester", später ein "altes Semester". |
| Semesterprogramm | Für jedes Semester werden die Veranstaltungen niedergeschrieben. Dient oftmals als Einladung und Aushängeschild einer Verbindung. |
| Senior | Siehe Charge. |
| Silentium | Ruhe, Stille. Der Präside gebietet "Silentium!" für Reden, gemeinsamen Gesang u.a. Nach einem Lied oder einer Rede wird es aufgehoben durch "Silentium ex, colloquium!" Siehe Colloquium! |
| sine | Ohne. Wenn das Glas leer ist und einem zugeprostet wird, dann ruft man entschuldigend "Sine!" |
| Spefux | Von spes (lat.) = Hoffnung. Gast, der einer Verbindung als Mitglied in Aussicht steht. Siehe Keilgast. |
| Spezielles | "Auf Dein Spezielles!" ist ein ehrender Zutrunk auf das besondere Wohl eines Tischgenossen. Dieser ist zum Mitziehen oder Nachkommen nicht verpflichtet. "Auf Dein ganz Spezielles!" ist eine gesteigerte Form des Zutrunks, bei der der Geehrte üblicherweise nicht mitzieht. |
| Sprecher | Amt, Vorstandsvorsitzender einer Schülerverbindung. Siehe Charge. |
| SS | Abkürzung für Sommersemester. |
| sich stärken | An der Kneiptafel strafweise trinken. |
| stechen | Als Chargierter den Schläger mit ausgestrecktem Arm schräg nach rechtsoben halten. Das Stechen ist bei manchen Verbindungen Sitte beim Singen von Bundeslied oder Nationalhymne. |
| steigen | 1.) "In die Kanne steigen" = strafweises Trinken. 2.) Der Beginn eines Liedes wird vom Präsiden angekündigt mit: "Es steigt der Cantus..." 3.) Stattfinden, z.B. "es steigt eine Kneipe am..." |
| Stellvertreter | Siehe Charge. |
| Stiftungsfest | Gründungsfeier einer Verbindung, die sich meist über ein ganzes Wochenende erstreckt. Veranstaltungen im Rahmen des Stiftungsfestes sind z.B. Begrüßungsabend, Mitgliederversammlung, Festkommers, Gottesdienst, gemeinsames Mittagessen und Exbummel. |
| Stoff | Commentmäßiges Getränk, auf den meisten Veranstaltungen Bier, bei Veranstaltungen mit Damen auch Wein. |
| Stürmer | Besondere Form der Mütze. |
| Subsenior | Siehe Charge. |
| suspendieren | Aussetzen, zeitweilig aufhören. Man versteht darunter das vorübergehende Einstellen des Aktivenbetriebs einer Verbindung, wenn ein zu großer Mitgliedermangel besteht. Eine andere Bezeichnung dafür ist vertagen. |
| Sv, SV | Siehe Schülerverbindung. |
| T | |
| Tempus | Zeit. "Tempus peto!" = Ich bitte um Zeit (zum kurzen Verlassen der Kneiptafel). Die Bitte wird von einem Burschen an den Präsiden, von einem Fuxen aber an den Fuxmajor gerichtet, der sie durch "Habeas!" gewährt oder durch "Non habeas!" ablehnt. |
| Terz | Fechthieb nach der rechten Kopfseite des Gegenpaukanten. Man unterscheidet hohe, Außen- und tiefe Terz. Siehe Hieb. |
| Thomastag | Ursprünglich kirchlicher Feiertag am 21.12. Die Studenten aus dem benachbarten Altdorf durften früher Nürnberg nicht betreten. Nur einmal im Jahr, am Thomastag, war das Verbot aufgehoben. Im Laufe der Zeit entwickelte sich daraus ein großes Fest für alle Korporierten von Stadt und Umland mit Thomaskneipen und Thomasbummel. Der Thomastag zieht jährlich an die 3.000 Studenten und Alte Herren nach Franken. |
| Tönnchen | Tellerförmige, kleine, schirmlose Hinterkopfmütze, auf deren Oberseite meist der Zirkel aufgestickt ist. Tönnchen können von Inaktiven und von Alten Herren getragen werden. |
| Trauerkneipe | Kneipe zu Ehren eines gerade verstorbenen Bundesbruders. |
| Trauersalamander | Salamander auf einer Trauerkneipe zu Ehren eines verstorbenen Bundesbruders. Nach dem Trinken werden die Gläser nicht auf der Tischplatte gerieben, sondern man deutet das Reiben durch Bewegen der Gläser in der Luft an, um sie schließlich leise auf dem Tisch abzustellen. Siehe Salamander. |
| Treffer | Mensurhieb, der den Gegenpaukanten erwischt. Man unterscheidet zwischen einem scharfen Treffer, der eine blutige Wunde nach sich zieht und meistens genäht werden muß, halbscharfen Treffer, der eine unbedeutende Verletzung nach sich zieht, und einem flachen Treffer, der zwar keine blutende Verletzung hervorruft, aber trotzdem sehr schmerzhaft sein kann. |
| U | |
| Unparteiischer | Leitender und entscheidender Bursche bei Mensuren und Biermensuren. |
| V | |
| Vademecum | Wörtlich "Geh-mit-mir". Lehrbuch, Leitfaden, häufig auch Ratgeber in Form eines kleinen Buches. |
| Verbandsbruder (Vbr.) | Korporierter, der in einer anderen Verbindung des gleichen Dachverbands Mitglied ist. |
| Verbum | Wort. Auf offiziellen Verbindungsveranstaltungen im Sinne einer Redeerlaubnis gebraucht. Möchte jemand das Wort ergreifen, so wendet er sich an den Präsiden mit der Formel "Verbum peto!" = "Ich bitte ums Wort!" Die Bitte wird mit "Habeas!" gewährt oder mit "Non habeas!" abgeschlagen. |
| Verein | Einige Korporationen nennen sich Vereine, da der entsprechende Kartellverband die eigentliche Verbindung ist. Die einzelnen Vereine sind damit eine Art Zweigstelle der Korporation an den jeweiligen Universitäten. Dieses System hat sich vor allem im schweizer Korporationsstudententum mit seinen Zentralvereinen und ihren Sektionen an Hochschulen und Gymnasien durchgesetzt. |
| Verkehrsgast | Ein Gast, der am Verbindungsleben mit allen Rechten und Pflichten aktiv teilnimmt und meist in einer anderen Stadt in einer Kartellverbindung Mitglied ist. Siehe Renonce. |
| vertagen | Siehe suspendieren. |
| Vivat, crescat, floreat! | Wunsch, daß eine Verbindung leben, wachsen und blühen möge. Manchmal versehen mit dem Anhang "ad multos annos" oder "in aeternum". Siehe Zirkel. |
| Vollcouleur | Bestehend aus Anzug, Mütze, und Band. Standardkleidung bei Kneipen, Kommersen und anderen feierlichen Veranstaltungen. Siehe plenis coloribus. |
| Vollwichs | Prachtkleidung der Chargierten, bestehend aus Cerevis, Pekesche mit Brustband und Schärpe, weißen Handschuhen, weißer Hose, schwarzen Stiefelschäften und dem Paradeschläger mit Gehänge. Die Vollwichs wird auf Kneipen, Kommersen und anderen sehr feierlichen Veranstaltungen getragen. |
| W | |
| Waffenbruder (Wbr.) | Mitglied einer anderen schlagenden Verbindung. |
| Waffenring | Örtliche Vereinigung der schlagenden Studentenverbindungen. |
| Waffenstudent | Mitglied einer schlagenden Studentenverbindung. |
| Wahlspruch | Motto, Leitsatz einer Verbindung. Siehe Bundeslied. |
| Wappen | Das Verbindungswappen besteht meist aus einem viergeteilten Schild, auf dem die Verbindungsfarben, Zirkel, Gründungsdatum und andere für die Verbindung wichtige Symbole eingefügt sind. Über diesem Schild ist meist ein Ritterhelm mit Federbusch und darunter der Wahlspruch angebracht. |
| Weinband | Couleurband von der halben Breite des Burschenbands. Es wird zum Herstellen von Weinzipfeln und zum Verzieren von Erinnerungsfotografien der Verbindung verwendet. In manchen Verbindungen wird Couleurdamen ein Weinband verliehen, das diese wie ein Burschenband tragen. |
| Weinkneipe | Kneipe, auf der Wein statt Bier ausgeschenkt wird und zu der meist Damen eingeladen werden. |
| Weinzipfel | Freundschaftszipfel, bestehend aus Weinband, der zwischen Korporierten getauscht wird. Siehe Zipfel. |
| Wichs | Uniform der Chargierten. Siehe Vollwichs und Salonwichs. |
| WS | Wintersemester |
| Z | |
| Zipfel | Der Zipfel ist ein von Korporierten getragenes Schmuckstück, das früher an der Taschenuhr befestigt wurde und heute an einen speziellen Zipfelhalter gehängt wird. Ein Zipfel besteht aus einem doppelten Bandstück der Verbindung, das von metallenen Schiebern zusammengehalten wird. Auf den Schiebern sind meist Zirkel, Datum oder Semester sowie Widmung und Namen eingraviert. Ein Zipfel wird von Korporierten als Freundschaftszeichen getauscht oder auch dediziert. Man unterscheidet vier Arten von Zipfeln: Bierzipfel, Sektzipfel, Schnapszipfel und Weinzipfel. |
| Zipfelbruder | Korporierter, mit dem man einen Zipfel getauscht hat. |
| Zipfelbund | Alle am Zipfelhalter befestigten Zipfel, die ein Verbindungsmitglied im Laufe der Zeit erhalten hat. |
| Zirkel | Zeichen einer Verbindung, das aus dem Anfangsbuchstaben des Verbindungsnamens sowie meist den Buchstaben v, c und f besteht, stellvertretend für vivat, crescat, floreat. Eine andere Deutung von "vcf" lautet vivat circulus fratrorum = es lebe der Kreis der Brüder. Der Zirkel wird als Zeichen der Verbindungszugehörigkeit hinter den Namen gesetzt. Zirkel der Pv! Honovere |